PVB-Folie ist ein hochpolymeres Material, das aus Polyvinylbutyral und einem Elastomer hergestellt wird. Nach dem Plastifizieren, Quellen und Mischen erscheint sie wie eine gepresste Folie, ist transparent, rein und hat eine gleichmäßige Oberfläche mit einer gewissen Körnung und guter Weichheit. Sie zeichnet sich durch eine sehr gute Haftung auf Mineralglas aus und ist transparent, hitze-, kälte- und feuchtigkeitsbeständig. Zudem besitzt sie eine hohe mechanische Festigkeit sowie eine sehr gute Längsfestigkeit und Bruchdehnung. PVB ist ein wichtiger Werkstoff für die Herstellung von Verbundglas.
Die PVB-Folie ist ungiftig, geschmacksneutral, nicht ätzend und nicht leicht entflammbar, zeichnet sich durch gute Transparenz, gute Isolierung, Witterungsbeständigkeit, Verschleißfestigkeit, Wasserdichtigkeit und Alterungsbeständigkeit aus.
Die PVB-Folie wird hinsichtlich der Lagerung in Kühlmembranen und Membranen für normale Temperaturen unterteilt. Um ein Verklumpen der Folie zu verhindern, muss die Kühlmembran bei unter 10 °C gelagert und transportiert werden; die Lagerfähigkeit beträgt 6 Monate. Die Membran für normale Temperaturen ist mit einer Isolierschicht versehen, um ein Verklumpen zu verhindern; sie kann bei Temperaturen zwischen 10 und 25 °C 6 Monate bis 2 Jahre gelagert werden.

- Sicherheit. Dank der langlebigen und robusten Verbundschicht sowie der zuverlässigen Festigkeit des Glases hat sich Verbundglas zu einem hochleistungsfähigen Sicherheitsglas entwickelt. Selbst wenn das Glas zerbricht, bleiben die Bruchstücke an der Verbundschicht an Ort und Stelle zusammen, wodurch verhindert wird, dass herabfallende Glassplitter Personen- oder Sachschäden verursachen. Unabhängig von der Einbaulage (vertikal oder schräg) widersteht das Glas dem Durchdringen durch einen Aufprall. Der intakte Glasblock bietet weiterhin Schutz vor Stößen, Wind und Regen.
- Durchdringungsschutz. Im Vergleich zu anderen Glasprodukten bietet Verbundglas mit seiner umfangreichen Zwischenschichtkonstruktion Schutz für Personen und Sachwerte. Standardmäßig ist das Glas mit zwei Lagen pro Lage gegen das Durchdringen von Stößen geschützt. Selbst bei einem Bruch ist der Spalt minimal. Im Falle eines Bruchs bleibt die Zwischenschicht für die Gebäudesicherung erhalten und kann ersetzt werden. Die Dicke der Zwischenschicht variiert je nach Anwendungsbereich des Verbundglases. Um vor Fremdkörpern und Diebstahl zu schützen, werden mindestens zwei 0,38 mm dicke Folien verwendet. Panzerglas hingegen benötigt mindestens drei 0,76 mm oder sechs 0,38 mm dicke Folien.
- Die Konstruktion ist fertiggestellt. Unter normaler Belastung verhält sich Verbundglas im Wesentlichen wie monolithisches Glas. Sollte das Glas jedoch zerbrechen, behält das Verbundglas seine Integrität weitgehend bei, sodass nur sehr wenige Glassplitter herabfallen.
- Solarenergiekontrolle. Die natürliche Photoleitfähigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Fenstergestaltung, aber zu viel Sonnenlicht führt auch zu einer zu hohen Wärmemenge. Verbundglas mit einer stabilen Tönung und einer reichhaltigen Grenzschicht absorbiert ultraviolettes, sichtbares und infrarotes Licht und reguliert so den Wärmeanstieg. Der größte Teil der absorbierten Energie wird wieder abgestrahlt und durch Konvektion nach außen abgegeben, wodurch die Wärme abgeführt wird.
- Schallisolierend. Glas ist ein massives Material und bildet eine effektive akustische Abschirmung. Störende Geräusche dringen nicht durch das Glas und beeinträchtigen die Anwesenden im Innenraum. Die hohe Elastizität von Verbundglas und die reichlich vorhandene Grenzschicht verzögern die Schallwellen und reduzieren so die Schallübertragung äußerst effektiv.
- UV-Schutz. Dank der umfangreichen Grenzschicht wird die UV-Strahlung maximal reduziert und 99 % der schädlichen optischen Fasern werden abgedeckt. Dies schützt wertvolle Möbel, Wandkarten, Ausstellungsstücke und Waren vor dem Ausbleichen durch UV-Strahlung.